9. Tag | Battlefield 2142 |
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Begleitet Harald durch sein Test-Tagebuch während er alle aktuellen Mac-Spiele von Electronic Arts testet. Habt ihr Fragen oder Anregungen?
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9. Tag | Battlefield 2142 |
02.04.2008, 23:35
Beitrag
#1
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![]() ![]() Gruppe: Management Beiträge: 17.819 Wohnort: Hamburg |
Donnerstag, 3. April 2008, Harald:
Spiel: Battlefield 2142 Patch 1.04 (Download) Battlefield 2142 war eure Wahl, der ich natürlich gerne folge. Und wie immer schauen wir uns quasi zum Aufwärmen an, was für ein Titel uns jetzt erwartet. Die Serie Battlefield entstammt einem relativ unbekannten und nur mäßig erfolgreichen Titel mit Namen "Codename Eagle" aus dem Jahre 1999. Der ausbleibende Erfolg machte das Entwicklerstudio Refraction Games zum idealen Übernahmekandidaten und so schluckte im Jahr 2000 das Studio Digital Illusions die finanziell angeschlagene Firma und entwickelte das Spiel im Auftrag für Electronic Arts weiter. 2002 trug die Arbeit dann in Form von Battlefield 1942 Früchte und mauserte sich schnell zum Kassenschlager. Kein Wunder, schließlich gehörte das Spiel zu den besten Online-Mulitplayer-Titeln seiner Zeit. Zwar war Battlefield 1942 alles andere als technisch ausgereift, das ausgewogene Balancing und die authentische Atmosphäre glichen das aber locker wieder aus. Mittlerweile hat die Serie kräftig zugelegt. Fünf Spiele, drei Boosterpacks sowie drei Addons, dazu unzählige teils hochwertige Mods machen die Battlefield-Titel so lebendig und erlebnisreich. Battlefield 2142 schickt sich nun an, neuen Wind in die Serie zu bringen. Wir schreiben das Jahr 2106. Der Klimawandel konnte nicht gestoppt werden und so bricht eine neue Eiszeit an. Mit immer neuen Schneestürmen erobert sich das Eis Stück für Stück unseren Planeten zurück und schränkt damit Lebensräume und Rohstoffe bedrohlich ein. Die Folgen liegen auf der Hand. Ein unerbittlich geführter Kampf um die letzten verbleibenden Ressourcen spaltet die Menschheit schließlich in zwei Parteien. Die EU-Truppen sowie die Pan Asian Coalition, kurz PAC. Der Krieg dauert Jahre und die Maschinerie wird weiter perfektioniert. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2142. Die Waffen und Kriegstaktiken sind brutaler und furchterregender als jemals zuvor und haben nach wie vor das gleiche Ziel: die totale Vernichtung alles feindlichen Lebens. Soviel zum "Aufwärmen". Was das Spiel nun tatsächlich für uns bereit hält bzw. ob es ähnlich schwächelt wie die beiden Vorgänger, sehen wir Morgen. Mal was anderes! Wir Tester lassen uns eine ganze Menge einfallen, um die Qualität eines Spiels zu bewerten. Neben Grafik, Musik und den ganzen anderen offensichtlichen Kriterien stolpern wir aber immer öfter über die Gesamtspieldauer. Da liest man dann in einschlägigen Magazinen: "leider musste ich den Titel abwerten, denn zehn Stunden Spielzeit sind zu wenig" oder so ähnlich. Aber ist das wirklich ein Kriterium für Kritik? Wie lange darf oder sollte zum Beispiel ein Adventure gehen und wieviel Zeit will ein Spieler mit einem solchen Titel verbringen? Viele meiner Bekannten suchen genau nach solchen Spielen. Ein Titel wie Mass Effekt mit 40 Stunden Spielzeit schreckt viele ab. Man will ja Abwechslung und nicht immer am gleichen Spiel sitzen. Und da wäre noch das Argument der knappen Freizeit. Kein Zweifel, die Spielergewohnheiten haben sich mit der zunehmenden Auswahl an Titeln und weiteren Freizeitaktivitäten verändert und das ist auch gut so. Man darf auch nicht vergessen, dass Zeitfresser wie World of Warcraft die Spieler vom Erwerb neuer Titel abhalten, was wiederum der ganzen Branche schadet. Allerdings werden Spiele auch nicht gerade billiger und da muss die Industrie sich schon die Frage gefallen lassen, wie viel Spiel ein User für 50 oder gar 60 Euro erwarten darf. Und da ist sie wieder, die berühmte Zwickmühle und die Frage vom Anfang: Sollte ein Tester die Gesamtspielzeit überhaupt in die Wertung mit einbeziehen? Ich meine, sofern der Titel nicht extrem kurz ist, sollte ein Hinweis genügen. Dann ist aber auch gut. Denn Spielertypen gibt es mittlerweile so viel unterschiedliche, dass eine Bewertung fast niemandem gerecht wird. » Test-Tagebuch: Electronic Arts Mac-Spiele -------------------- Think Different
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03.04.2008, 07:57
Beitrag
#2
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![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 133 |
Donnerstag, 3. April 2008, Harald: Spiel: Battlefield 2142s Patch 1.04 (Download). Mal was anderes! Wir Tester lassen uns eine ganze Menge einfallen, um die Qualität eines Spiels zu bewerten. Neben Grafik, Musik und den ganzen anderen offensichtlichen Kriterien stolpern wir aber immer öfter über die Gesamtspieldauer. Da liest man dann in einschlägigen Magazinen: "leider musste ich den Titel abwerten, denn zehn Stunden Spielzeit sind zu wenig" oder so ähnlich. Aber ist das wirklich ein Kriterium für Kritik? Wie lange darf oder sollte zum Beispiel ein Adventure gehen und wieviel Zeit will ein Spieler mit einem solchen Titel verbringen? Viele meiner Bekannten suchen genau nach solchen Spielen. Ein Titel wie Mass Effekt mit 40 Stunden Spielzeit schreckt viele ab. Man will ja Abwechslung und nicht immer am gleichen Spiel sitzen. Und da wäre noch das Argument der knappen Freizeit. Kein Zweifel, die Spielergewohnheiten haben sich mit der zunehmenden Auswahl an Titeln und weiteren Freizeitaktivitäten verändert und das ist auch gut so. Man darf auch nicht vergessen, dass Zeitfresser wie World of Warcraft die Spieler vom Erwerb neuer Titel abhalten, was wiederum der ganzen Branche schadet. Allerdings werden Spiele auch nicht gerade billiger und da muss die Industrie sich schon die Frage gefallen lassen, wie viel Spiel ein User für 50 oder gar 60 Euro erwarten darf. Und da ist sie wieder, die berühmte Zwickmühle und die Frage vom Anfang: Sollte ein Tester die Gesamtspielzeit überhaupt in die Wertung mit einbeziehen? Ich meine, sofern der Titel nicht extrem kurz ist, sollte ein Hinweis genügen. Dann ist aber auch gut. Denn Spielertypen gibt es mittlerweile so viel unterschiedliche, dass eine Bewertung fast niemandem gerecht wird. » Test-Tagebuch: Electronic Arts Mac-Spiele Danke, wieder gut geschrieben. Die Spieldauer ist Geschmacksache, denn manchmal, wenn das Spiel gut ist, will man einfach nur spielen, spielen und dann sind 10 Stunden tatsächlich zu wenig Es kann aber auch passieren, dass man sich mit einen Spiel übergespielt hat. So was ist mir bei Morrowind und Oblivion passiert. Oblivion konnte mich nicht mehr begeistern, zu viel Zeit habe ich in Morrowind investiert. -------------------- Mac Pro 2009 | GTX285 Cinema Display 30" | 2560x1600 MacBook Pro | HD |
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03.04.2008, 08:43
Beitrag
#3
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![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 65 Wohnort: Dresden |
Spieldauer hat in erster Linie mit dem Preis ins Verhältnis gesetzt zu werden find ich, z.B. 50 Euro für ein 6 Stunden Spiel halte ich für eine Frechheit.
Der Beitrag wurde von Hirogen bearbeitet: 03.04.2008, 08:43 -------------------- |
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03.04.2008, 15:12
Beitrag
#4
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 2.419 Wohnort: Karlsruhe |
Man muss immer schauen. Bei Call of Duty 4 z.B. ist der Single Player recht kurz, aber der Multiplayer-Part recht lang und sehr aufwändig, von daher ist das Spiel mehr auf MP als auf SP ausgelegt.
-------------------- Jeden Morgen nehme ich die Zeitung und sehe die Todesanzeigen durch.
Wenn mein Name da nicht steht, mache ich einfach so weiter wie bisher. |
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03.04.2008, 18:19
Beitrag
#5
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 1.426 |
Die Story kannte ich noch nicht, aber ich finde gut das nicht wieder das bekannte 2. Weltkriegsszenario genommen wurde, was einem schon lange aus dem Hals raushängt.
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03.04.2008, 19:33
Beitrag
#6
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![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 309 Wohnort: Norderstedt |
Ich denke das mit der Spielzeit hängt vom jeweiligem Genre ab. Bei Adventures und Rollenspielen finde ich 5-6 Stunden Spielzeit verdammt kurz. Aber auf der anderen Seite Spielzeiten um die 40 Stunden auch wieder recht lang.... (Baldurs Gate2 habe ich trotz mehrerer Anläufe nie durchgespielt, weil ich immer schon weit vorm Ende dingend Abwechslung gebraucht habe.)
Aber Testbewertungen sehe ich nicht nur bei der Spielzeit als problematisch an. Es spielen dabei zu sehr die persönlichen Ansichten des Testers mit ein. Beispiel: Test zu einem Retro Spiel. Einem Spiel welches voll und ganz darauf aus ist nach altem Klassiker zu wirken. Dem Tester sagt die Musik nicht zu: "Dieses nervige Gepiepse geht einem schon nach 3 Sekunden auf den Wecker" und gibt dem Spiel Soundtechnisch nur 2 von 10 Punkten (bzw nur 20 von 100% etc) Ich spiele das Spiel an und denke mir "Woah. geile, melidiöse Chiptunes. Auf Dauer nervig, aber nichts passt perfekter zu diesem Spiel um das Retro-Erlebnis abzurunden. Da frag ich mich dann schon was sich der Tester da überhaupt vorgestellt hat. ebenso auch andere Tests, wo ein spiel nur Aufgrund durchschnittlicher Grafik dann in der Gesamtwertung 30% weniger bekommt. Wohlgemerkt bei Spielen wo die Grafik eigentlich eher nebensächlich ist. Ich find es schön in einem Test ein wenig über das Spiel sowie dessen Macken zu erfahren. Aber rein nach Testergebnissen/Testwertungen kaufe ich mir kein Spiel. zu oft gehen da die Meinungen zwischen Tester und mir ausseinander. Insofern kann man meinetwegen Bewertungen gern komplett weglassen. |
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 09.09.2010, 16:02 |